Sozialistischer Spieleabend

Im November hatten wir daneben auch unseren ersten Spieleabend. Von Mau-Mau bis Schach war alles dabei. Bei einem Entweder-Oder-Spiel diskutierten wir spannende
Fragen wie "Merz oder Lindner?" oder "Geld oder kein Geld?". Es war ein gelunger Abend auch wenn sicher die ein oder andere Revanche noch offen ist.

Kiezgespräch mit Maxi (SVV)

Bei unserem Kiezgespräch im November trafen wir uns mit Maxi, die bei der letzten Kommunalwahl für Babelsberg und Zentrum Ost in die Stadtverordnetenversammlung (SVV), eingezogen ist. Wir haben viel über die konkreten Abläufe der Kommunalpolitik erfahren und über Jugendräume und Fragen zur aktuellen Wohnungssituation in Potsdam diskutiert. Nach dem offiziellen Teil ließen wir den Abend gemeinsam entspannt ausklingen.

Feministischer Buchclub - Roman Americanah

Im November traf sich unser feministischer Buchclub zum allerersten Mal, um über Chimamanda Ngozi Adichies Roman Americanah zu diskutieren. Wir diskutierten aus einem
intersektionalen Blick auf das Buch und hatten einen tollen Abend. Durch die vielen verschiedenen Blickwinkel auf das Buch entstanden spannende Gespräche. Als nächstes lesen wir “Nemesis Töchter” von Tara-Luise Wittwer.

CSD in Cottbus

Im Oktober haben wir den CSD in Cottbus besucht und gemeinsam mit den Jusos Cottbus ein klares Zeichen für queere Rechte gesetzt und auch deutlich gemacht haben, dass der Kampf für Gleichberechtigung und Akzeptanz nicht an Stadtgrenzen endet. Es war schön zu sehen, wie viele Menschen gemeinsam mit uns auf der Straße waren.

 

Oberbürgermeisterwahlkampf

Vor der Stichwahl

In der ersten Wahlkampfphase ab Mitte Juli haben wir Severin aus voller Überzeugung über seine inhaltlichen Schwerpunkte und seine freundliche Art unterstützt.
An durchschnittlich zwei Terminen pro Woche haben wir Severin bis zur ersten Wahl am 21. September mit eigenen Juso-Wahlkampfaktionen unterstützt. Diesen Wahlkampf mit Severin haben wir als sehr angenehm erlebt - Severin hat den Menschen zugehört und wirklich alles gegeben. Sehr knapp gelang uns dann der Einzug in die Stichwahl, was sich Rückblickend als echter „turning point“ darstellte.

Nach der Stichwahl

Nach dem Einzug in die Stichwahl, hat sich der Wahlkampf massiv verändert. Aus einem Wahlkampf für Severin der fair und themenbasiert war, wurde eine populistische Kampagne gegen die Grünen. Unter dem Slogan „Verlässlichkeit statt Grüne Experimente“ wurde Noosha Aubel in populistischer Weise als grüne Kandidatin geframed, die Grünen als Partei diskreditiert. Als Vorstand haben wir versucht, hier eine Kurswende im Wahlkampf zu erreichen, was jedoch nicht geschah. Wir haben dann für uns die Konsequenz gezogen, alle weiteren geplanten Wahlkampfveranstaltungen für Severin abzusagen und unsere Teilnahme am Wahlkampf zu verweigern.

Aus Respekt vor Severin als Person haben wir darauf verzichtet, mit dieser Entscheidung an die Öffentlichkeit zu gehen. In zwei Veranstaltungen haben wir euch dieses Vorgehen kommuniziert und wurden von euch in diesem Kurs unterstützt. Natürlich gab es berechtigte Kritik, warum wir uns dann direkt nach der Stichwahl öffentlich zu der Sache geäußert haben, aber vor der Stichwahl nach außen geschwiegen haben. Unserem Verständnis von Solidarität in der Partei hätte eine öffentlichkeitswirksame Kommunikation unserer
Haltung vor der Stichwahl widersprochen - dazu stehen wir auch heute noch.

Seit der Stichwahl hat in der Partei ein langsamer Aufarbeitungsprozess der Stichwahlkampagne begonnen. Diesen Prozess wollen wir gemeinsam mit euch gestalten. Für uns ist klar: Die SPD Potsdam darf unter keinen Umständen nochmal eine ähnlich populistische Kampagne fahren.